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Unser Produkt ist sehr erklärungsbedürftig. Versteht ihr das überhaupt?
Wir müssen es nicht auf Entwicklerniveau verstehen — wir müssen verstehen, welches Problem es löst und für wen. Dafür sprechen wir vor dem Dreh mit jemandem aus der Technik, nicht nur mit dem Marketing. Erfahrungsgemäß entsteht der beste Satz eines Films genau in diesem Gespräch, wenn jemand das Thema zum ersten Mal ohne Fachvokabular erklärt. -
Unsere Kommunikation muss durch mehrere Freigabestufen. Wie geht ihr damit um?
Wir arbeiten mit festen Freigabepunkten statt mit einer großen Abnahme am Schluss: Konzept, Drehbuch inklusive aller gesprochenen Texte, dann Rohschnitt. So gehen inhaltliche Korrekturen in die Phase, in der sie günstig sind. Gerade bei Institutionen mit Sprachregelungen ist die Drehbuchfreigabe der wichtigste Termin im Projekt — danach wird am Wording nichts mehr überraschend. -
Wie schnell seid ihr von Köln aus in Düsseldorf?
Je nach Tageszeit knapp 45 Minuten über die A57 oder A3. Für dich heißt das: kein Übernachtungszuschlag, keine Anfahrtspauschale, und wir können auch für einen kurzen Nachdreh oder ein zusätzliches Interview nochmal kommen, ohne dass daraus ein Kostenthema wird. -
Braucht ihr für einen Dreh in Köln eine Genehmigung?
Für Drehs auf privatem Gelände — eurem Büro, der Halle, dem Hof — nicht. Sobald wir im öffentlichen Raum drehen, also auf Straßen, Plätzen oder in Grünanlagen, braucht es in der Regel eine Drehgenehmigung der Stadt Köln. Wir kümmern uns um den Antrag und planen den Vorlauf ein. Sag uns nur früh Bescheid, wenn ein bestimmter öffentlicher Ort im Film vorkommen soll. -
Wir müssen auf dem Werksgelände drehen. Was braucht ihr von uns?
Vor allem Vorlauf für die Sicherheitsunterweisung und die Anmeldung: Namen aller Teammitglieder, Liste der Technik, geplante Drehzeiten und die Info, welche Schutzausrüstung nötig ist. Sagt uns außerdem, ob eine Begleitperson aus dem Betrieb dabei sein muss und ob es Bereiche gibt, in denen elektrische Geräte nur eingeschränkt erlaubt sind. -
Wir haben Standorte in ganz NRW. Wie viele Drehtage brauchen wir?
Als Faustregel: ein bis zwei Standorte pro Drehtag, je nachdem wie weit sie auseinanderliegen und wie aufwendig die Setups sind. Drei Standorte an einem Tag funktionieren nur, wenn sie nah beieinanderliegen und pro Ort wirklich nur wenige Bilder gebraucht werden. Wir schlagen dir nach dem Konzept eine konkrete Aufteilung vor. -
Wir wollen gezielt RWTH-Absolventen erreichen. Wie muss das Video dafür aussehen?
Fachlich konkret und ohne Anbiederung. Diese Zielgruppe bewertet Arbeitgeber über die Aufgabe, nicht über Benefits. Am besten funktioniert jemand aus der Technik, der ernsthaft über ein reales Problem spricht, plus eine Person, die vor einigen Jahren eingestiegen ist und zeigt, wie sich der Job seitdem entwickelt hat. -
Wie können wir gegen Telekom, Post oder den öffentlichen Dienst ankommen?
Nicht über dieselben Argumente. Sicherheit und Struktur könnt ihr nicht überbieten, aber Entscheidungsnähe, Sichtbarkeit der eigenen Arbeit und kurze Wege schon. Wichtig ist, das nicht zu behaupten, sondern zu zeigen: eine konkrete Entscheidung, ein konkretes Projekt, eine konkrete erste Woche. Das ist die Aufgabe, die wir im Konzept lösen. -
Wir sind Mittelstand und konkurrieren mit Konzernen. Bringt uns ein Video überhaupt etwas?
Gerade dann. Konzerne produzieren aufwendige, aber austauschbare Employer-Branding-Filme. Euer Vorteil ist, dass ihr konkret werden könnt: echte Teams, echte Namen, echte Abläufe. Bewerber, die sich bewusst gegen einen Konzern entscheiden, suchen genau diese Greifbarkeit — und finden sie in einer Stellenanzeige nicht. -
Unsere Mitarbeiter sind nervös vor der Kamera. Wie geht ihr damit um?
Das ist der Normalfall, und wir planen ihn ein. Wir sprechen vor dem Interview kurz mit jedem, klären, worüber er reden möchte und was tabu ist, und drehen dann ohne großes Team im Raum. Nach fünf Minuten hat sich das meistens gelegt. Und weil wir schneiden, muss niemand einen perfekten Satz am Stück sagen — das nimmt fast allen den Druck. -
Wir suchen Schichtarbeiter. Sollen wir das im Video offen ansprechen?
Unbedingt. Schicht zu verschweigen, produziert Bewerbungen von Leuten, die nach dem ersten Gespräch wieder abspringen. Ehrlichkeit filtert hier zu euren Gunsten: Lasst jemanden erzählen, wie er mit dem Rhythmus lebt, was die Zuschläge bringen und was die freien Werktage wert sind. Für die passende Zielgruppe ist das ein Argument, kein Abschreckungsmittel. -
Brauchen wir für jeden Standort ein eigenes Recruitingvideo?
Nein, und es wäre auch nicht die beste Lösung. Sinnvoller ist ein Hauptfilm zur Arbeitgebermarke plus kurze standortspezifische Einschübe. So bleibt das Bild nach außen einheitlich, und trotzdem sieht ein Bewerber in Dortmund das Dortmunder Team. Der Aufwand pro Zusatzstandort liegt meist bei einer halben Stunde Drehzeit. -
Unser Kunde ist Ingenieur und redet sehr fachlich. Wird das Video dann unverständlich?
Nicht, wenn das Interview richtig geführt wird. Wir arbeiten mit einer Vorher-Nachher-Struktur statt mit Zufriedenheitsfragen: Welches Problem gab es, was wurde vorher versucht, was hat sich messbar geändert. Das führt automatisch zu konkreten, verständlichen Aussagen — und im Schnitt wählen wir die Passagen, die auch ohne Fachwissen tragen. -
Unser wichtigster Referenzkunde ist ein Konzern und darf nicht genannt werden. Lohnt sich das Video trotzdem?
Oft ja, in abgeschwächter Form. Möglich sind Nennung der Branche statt des Namens, ein Statement ohne Logo im Bild oder eine Audioaussage über neutralem Bildmaterial. Im Vertriebsgespräch fällt der Name ohnehin mündlich — das Video muss dann nur die inhaltliche Substanz liefern, nicht den Markennachweis. -
Wir wollen die Videos auf der Messe Düsseldorf einsetzen. Worauf müssen wir achten?
Auf drei Dinge: kurze Fassung, große Untertitel, saubere Schleife. Am Stand hört niemand Ton und niemand bleibt zwei Minuten stehen. Wir produzieren aus demselben Interview eine ausführliche Website-Fassung und eine deutlich kürzere Messefassung, die stumm funktioniert. Das kostet im Schnitt wenig extra, wenn es von Anfang an eingeplant ist. -
Wie viele Kundeninterviews können wir an einem Tag drehen?
In Köln und Umgebung sind zwei bis drei realistisch, weil die Fahrzeiten kurz sind. Pro Interview rechnen wir mit etwa 90 Minuten beim Kunden inklusive Auf- und Abbau. Vier an einem Tag geht nur, wenn die Adressen sehr nah beieinanderliegen und alle Termine pünktlich laufen — wir planen lieber drei ordentlich. -
Unser Kunde lässt keine Aufnahmen auf dem Werksgelände zu. Geht ein Testimonial trotzdem?
Ja. Wir führen das Interview dann in einem unkritischen Bereich — Empfang, Schulungsraum, Verwaltung — oder an einem neutralen Ort und ergänzen freigegebenes Bildmaterial. Das kann vom Kunden selbst kommen oder von euch: eure Produkte, eure Montage, euer Team. Die inhaltliche Aussage bleibt dabei vollständig erhalten. -
Unsere Referenzkunden sitzen über ganz NRW verteilt. Wie läuft so ein Projekt ab?
Wir sammeln zuerst alle Zusagen mit Adresse und möglichen Zeitfenstern ein und bauen daraus Drehtouren, statt jeden Termin einzeln anzufahren. Bei drei Interviews pro Tag entstehen aus zwei Drehtagen fünf bis sechs Kundenstimmen. Die Tourenplanung übernehmen wir, du holst nur die Zusagen ein. -
Braucht ihr für Aufnahmen in unserer Fertigung besondere Vorbereitung?
Sagt uns vorab, welche Schutzausrüstung nötig ist und ob es eine Sicherheitsunterweisung gibt — wir bringen eigene Ausrüstung mit und richten uns nach euren Vorgaben. Wichtig ist außerdem, vorher zu klären, welche Anlagen, Bildschirme oder Dokumente nicht ins Bild dürfen. Das lässt sich beim Dreh leicht berücksichtigen und im Nachhinein nur mühsam reparieren. -
Braucht ihr Zutrittsgenehmigungen für unser Gebäude?
In der Regel ja, und dafür brauchen wir Vorlauf. Wir liefern euch rechtzeitig die Namen aller Teammitglieder, eine Liste der mitgebrachten Technik und die geplanten Drehzeiten, damit euer Empfang oder Sicherheitsdienst das anmelden kann. Sagt uns bitte früh, wenn bestimmte Räume, Bildschirme oder Dokumente nicht ins Bild dürfen. -
Wir haben eine Corporate-Design-Vorgabe aus der Konzernzentrale. Könnt ihr danach arbeiten?
Ja, das ist bei Düsseldorfer Kunden eher die Regel als die Ausnahme. Schick uns Brand Guide, Farbwerte, Schriften und gegebenenfalls die Vorgaben für Logo-Einblendungen — wir bauen Grafik, Typografie und Farbkorrektur passend dazu. Wenn es eine Musikvorgabe oder eine lizenzierte Marken-Tonspur gibt, berücksichtigen wir die ebenfalls. -
Wir sitzen im Kölner Umland, nicht in der Stadt — kommt ihr trotzdem?
Ja, und ohne Aufpreis. Rösrath, Bergisch Gladbach, Hürth, Frechen, Pulheim, Leverkusen — das ist für uns alles Tagesgeschäft und keine Reise. Auch weiter draußen im Rheinisch-Bergischen oder im Rhein-Erft-Kreis ändert sich am Preis nichts. Anfahrt ist innerhalb Deutschlands grundsätzlich inklusive. -
In unseren Anlagen gibt es Bereiche, die nicht ins Bild dürfen. Ist das ein Problem?
Nein, das ist bei Industriedrehs Standard. Wir gehen die kritischen Bereiche vor dem Dreh mit euch durch und lösen sie über Bildausschnitt, Perspektive und Schärfentiefe. Wichtig ist nur, dass wir es vorher wissen — im Nachhinein Bilder unbrauchbar zu machen kostet Zeit und sieht meistens schlechter aus. -
Kostet die Anfahrt zu weiter entfernten Standorten extra?
Nein. Anfahrt und gegebenenfalls Übernachtung sind innerhalb Deutschlands inklusive — auch bei mehreren Standorten und mehreren Drehtagen. Gerade bei NRW-weiten Projekten macht das einen deutlichen Unterschied gegenüber Produktionen, die jede Fahrt einzeln berechnen. -
Wir konkurrieren mit Arbeitgebern in den Niederlanden und Belgien. Sollte das Video mehrsprachig sein?
Wenn ihr auch dort rekrutiert, ja. In der Praxis reicht meist eine englische Fassung mit Untertiteln, weil sie beide Nachbarmärkte abdeckt. Wichtig ist, das vor dem Dreh zu entscheiden: Untertitel brauchen Platz im Bild, und Interviewaussagen sollten so formuliert sein, dass sie übersetzt noch funktionieren. -
Unsere Kunden sind Konzerne und Behörden — vieles darf nicht gezeigt werden. Geht das trotzdem?
Ja, das ist in Bonn Standard. Wir klären vor dem Dreh, welche Kundennamen, Projekte, Bildschirme oder Räume tabu sind, und planen den Film so, dass er ohne sie funktioniert. Meistens ist das kein Verlust: Ein Recruitingvideo lebt ohnehin von euren Leuten und eurem Arbeitsalltag, nicht von der Kundenliste. -
Sollen wir das Video für LinkedIn-Ads einsetzen?
Das ist in Düsseldorf einer der häufigsten Anwendungsfälle, und dafür braucht es andere Schnittfassungen als für die Karriereseite. Wir liefern aus einem Dreh den Hauptfilm plus Cutdowns im Hochformat mit Untertiteln — auf LinkedIn und Instagram läuft der Großteil ohne Ton, deshalb muss die Aussage auch stumm funktionieren. -
Wie viele Mitarbeiter sollten mitmachen?
Für ein Recruitingvideo reichen in der Regel drei bis fünf Personen. Wichtig ist die Mischung: jemand aus dem Bereich, für den ihr sucht, jemand mit Führungsverantwortung und idealerweise jemand, der erst seit Kurzem dabei ist. Mehr Personen bedeuten nicht mehr Aussage, sondern nur mehr Material, das später wegfällt. -
Können wir mit einem Dreh auch Azubis ansprechen?
Ja, wenn wir es vorher einplanen. Wir führen dann zusätzlich ein Interview mit jemandem aus der Ausbildung und schneiden eine eigene, kürzere Fassung im Hochformat mit Untertiteln für Social Media. Wichtig ist, dass dort ein Azubi spricht und nicht der Ausbildungsleiter — das entscheidet über die Wirkung bei dieser Altersgruppe. -
Wir haben Standorte außerhalb der fünf Städte auf eurer Website. Kommt ihr auch dorthin?
Ja. Die Städteseiten gibt es, weil dort lokale Besonderheiten eine Rolle spielen — sie sind keine Begrenzung unseres Einsatzgebiets. Ruhrgebiet, Münsterland, Ostwestfalen, Bergisches Land und Sauerland fahren wir regelmäßig an, innerhalb Deutschlands ohne Anfahrtsberechnung. -
Unser Kunde darf keine Kennzahlen nennen. Was dann?
Dann arbeiten wir mit relativen oder anschaulichen Aussagen: „etwa ein Drittel weniger Rüstzeit" statt absoluter Werte, oder Vergleiche ganz ohne Zahl. Solche Formulierungen kommen durch die Freigabe und sind für Interessenten trotzdem aussagekräftig. Wir klären vor dem Dreh mit beiden Seiten, was gesagt werden darf. -
Wie lange dauert die Freigabe bei Konzernen und Behörden?
Realistisch zwei bis vier Wochen nach Vorlage des fertigen Schnitts, manchmal länger, wenn mehrere Ebenen beteiligt sind. Wir planen diese Schleife von Anfang an in den Zeitplan ein. Deshalb klären wir auch vor dem Dreh, wer final freigibt — ohne diesen Namen ist der Termin verfrüht. -
Unsere Kunden sind Marken mit hohem Anspruch an die Optik. Reicht ein Interviewsetup?
Wir kommen auch zu Interviewterminen mit vollständigem Licht- und Tonequipment, statt uns auf das vorhandene Büro zu verlassen. Gerade in Düsseldorf, wo Testimonials an Markenkommunikation gemessen werden, ist das der Unterschied zwischen einer Referenz, die Vertrauen schafft, und einer, die improvisiert wirkt. -
Unser Kunde will das Video auch selbst nutzen dürfen. Geht das?
Ja, und wir empfehlen es sogar aktiv. Es ist das stärkste Argument, um überhaupt eine Zusage zu bekommen: Der Kunde bekommt faktisch ein kostenloses Video über sein eigenes Unternehmen. Auf Wunsch schneiden wir eine zweite Fassung, die stärker auf ihn zugeschnitten ist, und liefern beide Versionen aus. -
Was braucht ihr für einen Dreh auf einem Industriegelände?
Vorlauf für Anmeldung und gegebenenfalls Sicherheitsunterweisung, die Namen aller Teammitglieder, eine Liste der Technik und die Information, welche Schutzausrüstung nötig ist. Außerdem die Klärung, ob eine Begleitperson aus dem Betrieb dabei sein muss und welche Bereiche nicht ins Bild dürfen. -
Kostet es extra, wenn Kunden im Ruhrgebiet oder in Ostwestfalen sitzen?
Nein. Anfahrt und gegebenenfalls Übernachtung sind innerhalb Deutschlands inklusive. Gerade bei verstreuten Referenzkunden ist das ein spürbarer Unterschied zu Produktionen, die jede Fahrt einzeln abrechnen — dort entscheidet am Ende die Entfernung darüber, welcher Kunde interviewt wird, und nicht die Qualität der Referenz. -
Wir verkaufen auch in die Niederlande und nach Belgien. Geht der Film mehrsprachig?
Ja, und im Dreiländereck ist das fast immer sinnvoll. Wir planen die Fassungen vor dem Dreh: englische oder niederländische Untertitel brauchen im Schnitt mehr Platz als der deutsche Text, und Interviewaussagen sollten so formuliert sein, dass sie sich sauber übersetzen lassen. Auf Wunsch produzieren wir zusätzlich ein Voice-over. -
Können wir den Imagefilm auch auf Englisch bekommen?
Ja, und am besten planen wir das vor dem Dreh. Dann führen wir Interviews so, dass die Aussagen in beiden Sprachen funktionieren, und lassen im Schnitt Raum für englische Untertitel, die meist länger sind als der deutsche Text. Auf Wunsch produzieren wir statt Untertiteln ein englisches Voice-over. -
Können wir den Film für die Messe und für Social gleichzeitig nutzen?
Dafür planen wir die Formate vor dem Dreh. Aus einem Drehtag entstehen der Hauptfilm für Website und Vertrieb, eine kürzere Loop-Fassung ohne Ton für den Messestand — auf einem lauten Messestand hört ohnehin niemand zu — und Cutdowns im Hochformat für LinkedIn und Instagram. Das ist deutlich günstiger, als drei Filme getrennt zu produzieren. -
Können wir an einem Tag an mehreren Kölner Standorten drehen?
In Köln ist das realistisch, weil die Wege kurz sind. Zwei Standorte an einem Tag machen wir regelmäßig, drei gehen, wenn sie nah beieinanderliegen und die Setups einfach bleiben. Was wir nicht empfehlen: quer durch die Stadt zur Rushhour. Wir planen die Reihenfolge lieber nach Licht und Verkehr statt nach Kalender. -
Unsere Anlage läuft im Schichtbetrieb. Könnt ihr euch danach richten?
Ja. Wir sind aus Köln in etwa zwanzig Minuten bei euch, deshalb sind frühe Starts, Schichtwechsel oder ein zweiter kurzer Drehtermin für uns organisatorisch unproblematisch. Gerade bei Revisionsstillständen oder bestimmten Prozessschritten ist es oft sinnvoller, zweimal kurz zu kommen als einmal lang. -
Ihr habt eigene Seiten für einzelne Städte. Was ist der Unterschied zu dieser Seite?
Die Stadtseiten gehen auf lokale Besonderheiten ein — Drehgenehmigungen in Köln, Zutrittsregeln im Bonner Bundesviertel, Sicherheitsunterweisungen in Leverkusen, mehrsprachige Fassungen in Aachen. Diese Seite hier ist für Projekte gedacht, die mehrere Standorte umfassen oder außerhalb dieser fünf Städte liegen. -
Dürfen wir überhaupt in unserer Entwicklung filmen?
Das entscheidet ihr, und wir richten uns danach. Üblich ist, dass bestimmte Prüfstände, Bildschirminhalte oder Prototypen nicht erkennbar sein dürfen. Wir gehen das vor dem Dreh durch und lösen es über Bildausschnitt, Perspektive und geringe Schärfentiefe — die Atmosphäre bleibt erhalten, die Details nicht. -
Wir suchen sowohl Akademiker als auch gewerbliche Fachkräfte. Reicht ein Video?
Ein Dreh reicht, ein Film meistens nicht. Die beiden Zielgruppen haben unterschiedliche Fragen. Wir drehen deshalb Interviews aus beiden Bereichen und schneiden daraus zwei Fassungen mit unterschiedlichem Schwerpunkt — plus die passenden Cutdowns. Das ist deutlich günstiger als zwei getrennte Produktionen. -
Wie schnell seid ihr bei uns in Düsseldorf?
Rund 45 Minuten von Köln aus. Anfahrt ist inklusive, auch wenn wir für zusätzliche Interviews oder einen kurzen Nachdreh nochmal kommen. Das ist bei Recruitingvideos öfter der Fall, als man denkt — etwa wenn eine Schlüsselperson am Drehtag krank ist. -
Stört der Dreh unseren Betrieb in Köln?
Kaum. Wir holen die Leute nacheinander für zwanzig bis dreißig Minuten aus dem Tagesgeschäft, statt alle gleichzeitig zu blockieren. Da wir selbst in Köln sitzen, können wir uns nach eurem Tagesablauf richten und im Zweifel auch früh morgens oder an zwei kürzeren Terminen drehen. -
Der Dreh muss sich nach unserem Schichtplan richten. Ist das machbar?
Problemlos. Wir sitzen in Köln und sind in rund zwanzig Minuten bei euch, deshalb sind Frühstarts, Drehs zum Schichtwechsel oder ein zweiter kurzer Termin organisatorisch unkritisch. Sagt uns nur vorab Bescheid wegen Sicherheitsunterweisung und Anmeldung aufs Gelände. -
Wie lange dauert ein NRW-weites Projekt mit mehreren Standorten?
Der Rahmen von 4–6 Wochen gilt weiter, verschiebt sich aber je nach Anzahl der Drehtage und Terminfindung. Der begrenzende Faktor ist fast nie die Produktion, sondern die Abstimmung der Termine an mehreren Standorten. Wenn die Ansprechpartner früh feststehen, bleibt es realistisch im normalen Zeitrahmen. -
Können wir beim Kunden auch die Anwendung filmen?
Das empfehlen wir sogar. Ein technisches Testimonial nur mit sprechendem Kopf verschenkt die Hälfte der Wirkung. Wir drehen die Maschine, das Bauteil oder den Prozess mit, sofern der Kunde zustimmt. Was aus Geheimhaltungsgründen nicht erkennbar sein darf, lösen wir über Bildausschnitt und Schärfentiefe. -
Können wir das Video drehen und die Freigabe danach klären?
Davon raten wir ab. Wir holen vorher eine schriftliche Grundsatzzusage ein und definieren den Umfang: Name, Logo, Räume, Zahlen. Ein produziertes Interview, das anschließend nicht freigegeben wird, kostet euch Geld und euren Kunden Vertrauen. In Bonn ist das Risiko dafür höher als in den meisten anderen Städten. -
Können wir Kunden in Düsseldorf, Neuss und Köln an einem Tag drehen?
Ja, auf der Rheinschiene funktioniert das gut. Zwei bis drei Interviews pro Tag sind realistisch, wenn die Termine sinnvoll nacheinander liegen. Wir übernehmen die Reihenfolge-Planung nach Fahrzeit und rechnen die Anfahrt nicht ab, auch wenn mehrere Städte an einem Tag dabei sind. -
Was, wenn der Kunde vor der Kamera nichts Brauchbares sagt?
Das ist unsere Aufgabe, nicht seine. Wir schicken vorab Themen statt Fragen, damit nichts auswendig gelernt wird, und arbeiten im Interview mit Nachfragen. Die verwertbaren Aussagen entstehen fast immer erst nach der ersten Antwort. Deshalb dauert ein Interview 90 Minuten für am Ende zwei Minuten Film. -
Unser Kunde arbeitet im Schichtbetrieb, Termine verschieben sich oft. Ist das ein Problem?
Für uns nicht. Wir sind aus Köln in rund zwanzig Minuten in Leverkusen, deshalb sind kurzfristige Verschiebungen oder ein zweiter kurzer Termin organisatorisch unkritisch und kosten keinen Aufschlag. Gerade bei Industriekunden planen wir von vornherein mit dieser Flexibilität. -
Wie viele Referenzen brauchen wir, damit sich das lohnt?
Drei bis vier decken die üblichen Vertriebssituationen ab, wenn sie unterschiedliche Branchen oder Unternehmensgrößen abbilden. Ab fünf entsteht eine echte Bibliothek, aus der für fast jedes Erstgespräch ein passendes Beispiel existiert. Weniger als zwei lohnt den organisatorischen Aufwand selten. -
Wie lange dauert die Produktion?
Im Durchschnitt rechnest du von Beauftragung bis Veröffentlichung mit etwa 4–6 Wochen. Die Dauer hast du selbst in der Hand — je nachdem, wie zeitnah wir bei dir drehen können. -
Ich habe keine Ideen für ein Konzept — ist das ein Problem?
Keine Sorge, das liefern wir dir. In einem 30-minütigen Strategiegespräch interviewen wir dich und analysieren dein Unternehmen, dein Angebot und dich ausführlich. Heraus kommen mehrere Konzepte, aus denen du wählst. -
Wie viel Zeit muss ich investieren?
Sehr wenig. Die ersten Konzepte entwickeln wir in einem 30-minütigen Videocall, danach arbeiten wir das Drehbuch für dich aus und geben ihm in einem kurzen Feinabstimmungs-Meeting den letzten Schliff. Der Dreh selbst ist ein Tag vor Ort — und beeinflusst dein Tagesgeschäft kaum. -
Welche Ergebnisse kann ich erwarten?
Das hängt von deinem Einsatzzweck ab. Unsere Kunden haben uns zum Beispiel berichtet: 30.000 € Umsatz innerhalb von 24 Stunden nach Veröffentlichung oder die Besetzung offener Stellen in nur zwei Wochen. -
Brauche ich Schauspieler?
Nein! Wir sind Fans von authentischen Aufnahmen mit deinen echten Mitarbeitern. Wir bereiten sie optimal auf die Produktion vor. -
Vermarktet ihr das Video für mich?
Wir schulen dich, wie du den Film optimal veröffentlichst, um maximale Reichweite und schnell Ergebnisse zu erzielen. -
Ich sitze nicht in der Nähe von Köln — wie teuer ist die Anfahrt?
Egal wo du in Deutschland sitzt: nichts! Anfahrt und etwaige Hotelkosten sind inklusive. Für Drehs in der Schweiz oder Österreich vereinbaren wir die Anfahrt individuell. -
Wie teuer ist ein Video?
Das hängt maßgeblich vom umzusetzenden Konzept ab und ist ohne Vorahnung schwer einzuschätzen. Buche dir am besten eine kostenlose Erstberatung, damit wir dir eine Einschätzung geben können. Soviel sei gesagt: Eine vernünftige Produktion kostet nicht nur 1.000 €, aber auch keine 30.000 €. Lass dich von uns kostenlos beraten, damit wir dir ein individuelles Angebot erstellen können.